Aktuelles

Unsere diesjährige Braunkohlwanderung führte uns ...

... entlang des Kleinen Fallsteins vom ehemaligen Bahnhof Hoppenstedt zur Fallsteinklause. 15 Wanderer trafen sich dort nach Anfahrt von Braunschweig um 10.00 Uhr. Anfangs war es recht neblig, Sichtweite etwa hundert Meter, Temperatur um 0 Grad, teilweise Rauhreif am Wegesrand. Unterwegs konnten wir am "Adonisröschenhang" eine Herde Schafe und Ziegen beobachten. Die Tiere ließen sich beim Fressen nicht stören, erstaunlich wie sich die Ziegen auch das Dornengestrüpp schmecken ließen.
Das Essen in der Fallsteinklause war vorzüglich. Die Wirtin lieh uns den Schlüssel für den Bismarck Aussichtsturm, vom Lokal wanderten wir etwa 20 Minuten dorthin. Am Nachmittag hatte sich der Nebel aufgelöst, die Sonne "schien aus allen Rohren", besser konnte das Wetter nicht sein.Wir genossen einn schönen Ausblick in das Harzvorland bis zum Brocken. Alle traten nach Rückkehr am Parkplatz zufrieden die Heimfahrt an.

Hier weitere Fotos von der Exkursion.


Stadtführung und Besuch der Härke-Brauerei in Peine

Bei spätsommerlichen Temperaturen machten sich 27 Interessierte am 27. September 2016 per Bahn auf den Weg in die 25 km entfernte Stahlstadt. Vom Bahnhof führte uns der Rundgang zunächst am Standbild des Ortsgründers, Gunzelin von Wolfenbüttel, vorbei in die Fußgängerzone. Von der neugotischen Jakobikirche ging es zum „Peiner Forum“. Gleich daneben wurden durch die Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung vorzeigbare Seniorenwohnungen errichtet. Viele überraschte mitten in der Stadt die „Töpfers Mühle“, heute als Jugendzentrum genutzt. Nur wenige kannten die verschiedenen Fachwerk-Bürgerhäuser, die in Peine ebenfalls erhalten geblieben sind.
Die in der Nähe liegende Kirche „Zu den Heiligen Engeln“, ein imposanter roter Backsteinbau, war Ziel einer kurzen Besichtigung. Weiter führte der Rundgang vorbei an den Gebäuden des Landkreises zum historischen Marktplatz. Eingerahmt von Geschäften, dem alten Rathaus, der Bronze-Plastik (aufgeschlagenes Buch über die Historie) und einer Skulptur des hiesigen Dichters Friedrich von Bodenstedt. Die Reste der seit 1130 bezeugten Burg des Grafen von Pagin bilden heute mit den Grünanlagen eine Oase zum Verweilen. Danach blieb noch Zeit zum Flanieren durch die seit 1971 bestehende Fußgängerzone.
Anschließend vermittelte uns eine Brauerei-Führung bei Härke einen Einblick in die Produktion. Übernommen wurde die Firma 2011 von der Einbecker Brauerei. Trotzdem wird jedoch der Gerstensaft noch nach den alten Härke-Rezepten hergestellt. Mit dem fröhlichen Beisammensein klang ein schöner Tag aus.
Hier die Reisegruppe auf dem historischen Marktplatz.


Betriebsführung durch das Kraftwerk Buschhaus am 6. September 2016

Kurzfristig kurz vor Stilllegung des Kraftwerkes konnte eine Besichtigung für die Mitglieder organisiert werden. Wir bildeten zum Teil Fahrgemeinschaften und trafen uns um 13 Uhr am Pförtnerhaus des Kraftwerkgeländes, wo 15 Besucher von Herrn Planke empfangen wurden. Zur Einführung zeigte er uns im Sitzungszimmer Film und eine "Powerpoint-Präsentation" zur Geschichte des Kraftwerkes, angefangen mit Gründung der Braunschweigischen Kohlebergwerke AG 1873, seinen Elektrizitätswerken Harbke und Offleben und Bau des Kraftwerkes Buschhaus, das 1985 den Betrieb aufnahm. An mehreren Modellen erklärte man uns den Transport der Braunkohle aus dem Tagebau Schöningen zum Kraftwerk und Funktion der Braunkohleverbrennung zur Stromerzeugung. Die Rauchgasentschwefelung, anfangs im Wellmann-Lord-Verfahren, 2002 auf ein verbessertes Verfahren umgerüstet, machte das Elektrizitätswerk zu einem der saubersten Deutschlands. Als Produkte fielen Gips und flüssiger Schwefel an, die man per Bahn über die Region hinaus lieferte.
Mit Schutzhelmen ausgerüstet machten wir einen einstündigen Gang durch das Betriebsgelände und standen dabei direkt unter dem Schornstein mit seiner Höhe von 300 Metern, aus dessen Schlot 99% reiner Wasserdampf quoll. Das Turbinenhaus durften wir aus Sicherheitsgründen nicht betreten, doch anhand einer ausgedienten Turbine und weiteren Ausstellungstücken konnten wir einiges über die Dimensionen im Kraftwerksblock erfahren.
Nach Übernahme der EON durch ein Konsortium aus Tschechien erhielten die etwa 150 verbliebenen Mitarbeiter nur noch 2/3 ihres Gehalts. Der "ausgekohlte" Braunkohlentagebau Schöningen stellte zum 1. September seine Förderung ein, die zum Kraftwerk über Förderbänder angelieferte Kohle sollte bis zum 30. September reichen.
Nach politischem Beschluss wird das Kraftwerk dem E-Verbundnetz bis 2020 "standby" zur Verfügung stehen, etwa 55 Beschäftigte verbleiben, zur Rekultivierung des Tagebaus und seiner Anlagen weitere etwa 80. Die Braunkohle wird zukünftig aus dem Leipziger Revier angeliefert, der zur Rauchgasentschwefelung benötigte Kalk weiterhin aus Rübeland im Harz. Danach wird das Kraftwerk "rückgebaut".
Die Müllverbrennung (Eigentümer ein Konsortium aus China) mit separatem Kraftwerk bleibt bis auf weiteres erhalten.
Nach dem Besuch des Kraftwerkes trafen wir uns im "Waldfrieden" oberhalb von Esbeck zu Kaffee und leckeren Kuchen. Dort genossen wir von der Terrasse nochmals Blicke zum bald selten dampfenden Schornstein.


Maritime und historische Erlebnisse

In die 230 km entfernte Hafenstadt Bremerhaven fuhr am 16. Juli 2016 eine Gruppe mit 36 Interessierten. Ausgebucht war diese Tagesreise bereits vier Wochen vor Beginn. Nach dreistündiger Zugfahrt erreichten wir an der Mündung der Weser die 140.000 Einwohner zählende Seestadt.

Hier der vollständige Bericht.


Exkursion nach Tangermünde 30.04.2016, Fotos: Dieter Heitefuß

Die Teilnehmer/innen unserer Exkursion:

Hier weitere Fotos von der Exkursion.


Helmstedt im Blickpunkt

Am 23.04.2016 machte sich eine Reisegruppe in unsere 35 km östlich gelegene Kreisstadt Helmstedt auf. Zunächst führte der Stadtrundgang zum einstigen Kloster St. Ludgeri (gegr. 952), welches die Entwicklung zur Stadt bewirkte. Pfarrer Alfred Merten (†2001) setzte sich dort - vorher wirkte er an St. Cyriakus (BS-Weststadt) - jahrelang für umfangreiche Sanierungsarbeiten ein. Der Besuch des Zonengrenzmuseums, neben der Kreisverwaltung, beeindruckte sehr. Die ehemalige Universität Juleum (1576-1810) ist besonders bekannt, ein prachtvoller Spätrenaissancebau, den wir bewunderten. Durch die Fußgängerzone (Neumärker Straße) erreichten wir den Hausmannsturm (1286), ein mittelalterliches Stadttor, ein Teil des Mauerrings. Hier werden samstags um 12.00 Uhr die Gäste durch Posaunen- und Trompetenklänge, vom Meister und Gesellen in traditioneller Tracht, vorgetragen. Danach war noch genug Zeit zum Mittagessen und durch die Stadt zu bummeln. Auf dem Marktplatz am Rathaus (Spätgotik, 1903-1906) trafen sich alle zum gemeinsamen Beisammensein im „Café Kaffeeklatsch“.


MAN in Salzgitter-Watenstedt war das Ziel

Am 8. März 2016 machte sich eine Gruppe auf den Weg. Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Hightech-Fertigung vermittelten die vielfältigen Facetten der Marke MAN. Aufschlussreiche Hintergrund-Informationen über Geschichte und Innovation bereicherten den „Industrie-Ausflug“: So waren u.a. Kurbelwellenfertigungen und der Achsausbau Teil der Führung. Gezeigt wurde wie Rohkurbelwellen grundbearbeitet und – in weiteren Schritten – einbaufertig erstellt worden sind.
Aus Braunschweiger Sicht ist aufschlussreich, dass die Anfänge auf das von Heinrich Büssing (1843-1929) gegründete Werk an der Wolfenbütteler Straße (1903) zurückgehen. Die Spezialfabrik für Motorlastwagen und Omnibusse war lange ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der Region. 1960 kam es zur Gründung einer AG (Salzgitter + MAN), 1972 ist die Firma Büssing dann von MAN übernommen und die Produktion endgültig nach SZ-Watenstedt verlegt worden. Heute gehört MAN (Hauptsitz ist München) zum VW-Konzern. An Braunschweig erinnert noch der Burglöwe an der Kühlerhaube.


Jahreshauptversammlung 2016

Vorangegangen war der Lichtbildervortrag: Braunschweig der 1950er Jahre von Dieter Heitefuß, als Vorsitzender leitete er die anschließende Versammlung. Hier die anwesenden Jubilare, geehrt für langjährige Mitgliedschaft, von links:
Ekkehard Hillmar (60 Jahre), Hans-Werner Kopp (30 Jahre), Dr. Wigand Bohlmann (30 Jahre), Karl-Günter Schollmeyer (25 Jahre) und Dieter Heitefuß.

Die seit vielen Jahren angeregte Änderung des Vereinsnamens wurde im abgelaufenen Jahr vertieft diskutiert und ausführlich erläutert, siehe dazu:
Vortrag zum Thema "Namensänderung" als PDF.
Der Vorschlag "Braunschweigischer Landesverein Geschichte-Heimat-Natur e.V." wurde angenommen.


Ostfalen - seit 775, Urkundlicher Nachweis - Stimmungen - Ostfälisches Plattdeutsch

ISBN 978-3-932030-65-9, 176 Seiten, Preis: 15,00 €; E-Mail-Bestell-Adresse: heimat@bs-heimat.de


Braunschweigische Heimat

Unsere Mitglieder bekommen diese Zeitschrift kostenfrei übersandt. Hier die Titelseite der neuesten Ausgabe:

Hier die Titelseiten vorhergehender Ausgaben.


Unsere Braunkohlwanderung 2015 durch den Forst Liebenburg:

Zu unserer Überraschung mussten wir die Wanderstrecke verändern. Ein großer Teil des Waldgebietes war gesperrt, die Jägerschaft beanspruchte den Wald für eine Treibjagd. Wir verlegten den Startpunkt an das Thermalsolebad Salzgittter-Bad und wanderten vorbei am "Hasensprung" über die Trasse der ehemaligen Erzbahn zur Gaststätte "Waldcafé" zum gut mundenden Braunkohlessen. Zwei Mitglieder des Landesvereins kamen per PKW zum Essen dort hin. Auf dem Rückweg nahmen wir den steilen Berganstieg zum Schloss Liebenburg und bestiegen den Hausmannsturm, dem Rest der einstigen Burganlage und genossen eine gute Fernsicht. Ab 10.30 Uhr war sonniges und trockenes Wetter. 11 Wanderer traten gegen 16.00 Uhr zufrieden die Heimfahrt an.


Unsere Gruppenfahrt nach Hamburg am 05.09.2015

Kostengünstig mit "Niedersachsenticket" fuhren wir mit der Bahn bis Hamburg Hauptbahnhof und weiter mit öffenlichen Verkehrsmitteln. Erstes Ziel was das Hamburger Rathaus, danach gab es einen Spaziergang über Mönckebergstraße und Jungfernstieg. Nach dem Mittagesssen besuchte eine Dreiergruppe die Aussichtsplattform der St. Michaeliskirche (Michel). Um 14 Uhr trafen wir uns an der S-Bahnstation am der Mönckebergstraße und fuhren zu den St. Pauli-Landungsbrücken. Jeder hatte Zeit zur freien Verfügung, man konnte individuell durch den Elbtunnel zum südlichen Elbufer oder anderes unternehmen. Um 15 Uhr verabredeten wir uns zur Hafenrundfahrt auf einem Raddampfer und bewunderten große Schiffe an Werft und Reede, sahen auch die kurz vor der Fertigstellung befindliche Elbphilharmonie. Beeindruckt von dem gelungenen Tag trafen wir wieden in Braunschweig ein.


Exkursion nach Wettin / Saale

Unsere ganztägige Exkursion mit einem Reisebus nach Wettin an der Saale war für die Teilnehmer/innen ein informatives Erlebnis: Stadtführung in Wettin und Weinbergführung am Kelterberg bei Höhnstedt.


Unsere Braunkohlwanderung 2014 zum Bismarckturm auf den Lichtenbergen (Salzgitter Höhenzug):

15 Mitglieder unseres Landesvereins wanderten von Gebhardshagen (Bahnbrücke Nähe Haverlahwiese) aus mit. Unterwegs gab Dieter Heitefuß Erklärungen zum künstlichen Reihersee, einst Klärsee für die Erzvorbereitung SZ-Calbecht, heute Naturreservat. Auf den Kammweg begutachteten wir Grenzsteine (Inschrift "GzM"), die Bezeichnungen konnten wir bisher nicht klären. Es folgte das Braunkohlessen "Am Bismarckturm".


Unsere Exkursion nach Duderstadt:


Unsere Exkursion nach Walkenried:

Unsere Exkursion in die Rühler Schweiz

Hier die Reisegruppe vor dem Wilhelm-Denkmal:

"AT" steht für das Zeichen "@"


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